Weil nach Z(oller) niemand mehr kommt, bleibt der Mist des Lebens immer bei mir hängen!        

        

Ein Buddhist meint allerdings, dass ich wahrscheinlich in einem früheren Leben gesündigt habe und dafür jetzt büssen muss.

 

Als Atheist denke ich eher, dass bei "Z" einfach auch immer der "letzte" Sachbearbeiter sitzt.    

Egal wie, so habe ich ständig Lustiges zu berichten. 

        


19. Juli 2014, 00:46

WESPENANFALL

Wieder mal ein äusserst erfolgreicher Arbeitstag. Bei schönstem Rheuma freiem Wetter sitze ich krank geschrieben in meinem kühlen Zimmer und stelle Unterlagen für unsere endlosen unsäglichen Verfahren zusammen.

Gerade ist alles fertig und abgesandt, da stehen Freunde vor der Tür. Der Münchner ist da und will mir demnächst seinen alten Golf schenken.

Vorher verschwindet er aber noch in unserer Schrottecke und sucht einige Teile. Dann bittet er mich eine Tür zu öffnen und ich ziehe mal eben einen leeren Tank zur Seite. Prompt werde ich von einem Schwarm Wespen angefallen und werde 4 bis 5 mal gestochen. Das er vorher die Wespen schon wütend gemacht hatte war dem Städter natürlich nicht klar. Ich flüchtete und musste mich bei der Hitze erst mal hinlegen.

Die grössenwahnsinnigen Wespen hatten sich einen 2000 Liter Tank als Wohngebiet gesichert. Anderen Völkern genügt ein Schuhkarton. Und jetzt hatten sie natürlich ihr Grossdeutsches Reich verteidigt. Während wir seit vielen Jahren mit Wespen, fetten Hummeln und Wildbienen zusammen leben, hatte der Münchner Panik verursacht. Kommt mir irgend wie bekannt vor. Möglich, dass dieses tausendjährige überhebliche Wespenreich in Kürze zerstört ist.

Nach anfänglichen starken Schwellungen im Gesicht und am Arm wartete ich auf den Schock und noch grössere Ereignisse und legte mich ins Bett. Vor Jahren hatte mich mal ein unbekanntes Insekt gestochen und ich war mit einem super dicken Tennisarm einen Monat in Behandlung.

Abends bin ich dann ziemlich benebelt aufgewacht als Arina nach Hause kam. Die Schwellungen sind kaum zu sehen und die Schmerzen sind auch nicht besonders stark. Sind das die Nebenwirkungen meiner Herzmedikamente oder bin ich längst scheintot.

Vermutlich waren die Wespen derart aufgeregt, dass sie vergessen haben mir ordentliche Mengen an Gift einzuspritzen. Ich werde morgen mal nachsehen gehen.

Redakteur

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02. Juli 2014, 07:56

YOU HAD ONE JOB

Der Praktiker Baumarkt ist schon bald ein Jahr pleite und wir hatten 4 Fahnenmasten billigst erstanden. Gestern ist es mir endlich gelungen den ersten Mast aufzustellen und die Deutschlandfahne zu hissen.

Arina durfte schon mal am Wochenende die Pakete auspacken und ich irrte nun erst mal mit dem ersten zusammengesteckten 6 Meter langen Fahnenmast über den Platz.

2850 m² Fläche und keinen Platz für vier Fahnenstangen.

Die Fahnen sollten an sich direkt an der Strasse flattern, aber die Linden des strassenbegleitenden Grüns (Fachausdruck) vor dem Graben lassen überhaupt keinen Platz mehr zwischen den einzelnen ausladenden Kronen. Was waren das mal für schmale Bäumchen. Vor vierzig Jahren.

Dabei verstehe ich zum ersten Mal meine libanesischen Mieter mit ihren ausgeprägten Baumphobien. Die würden am liebsten alles was seit Jahrzehnten grünt sofort umhacken.

Wir sind auf unserem Grundstück inzwischen komplett von richtig grossen Bäumen umschlungen. Die Nachbarn hatten nach und nach entlang der Zäune schöne Baumreihen gepflanzt. Wobei wir bei grosser Hitze nun den ganzen Tag im Kühlen sitzen, dafür aber auch mal Nachmittags das Licht anmachen müssen.

Bei den Stürmen und Gewittern der letzten Wochen hatten wir dann auch kein Fernsehbild mehr. Die Nachbarbäume haben in ihrem wilden aufstrebenden Wuchs den Satelliteneinstrahlwinkel der Schüssel erreicht. Vernünftigen DVB-T Empfang hatten wir auch erst wieder, nachdem ich die kleine Verstärkerantenne an einem Brett erst mal provisorisch zwei Meter höher gesetzt hatte.

Das Umsetzen der Sat-Schüssel wird etwas schwieriger. SAT-Empfang derzeit nur bei Flaute. Es gibt aber keine vernünftige Anbaumöglichkeit mehr, ohne neuen Standort mit einem Masten.

Am Ende habe ich mit der Flex den Rest eines Schilderrohres mit Betonsockel abgesägt und in das Rohr passte genau die Kunststoffhülse und der Fahnenmast. Die übrigen Fahnen werden demnächst an unserem 40 Fuss Container flattern.

Zwei Stunden später hab ich es dann doch noch gemerkt, ich hatte Schwarz Rot Gold verkehrt aufgehängt. Wegen meiner defekten Lunge durfte ich das ja nicht bei der Bundeswehr üben.

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Redakteur

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06. Juni 2014, 22:34

D-DAY - 3

D -3 war mein persönlicher D-Day. Am Montag hatte ich mit meinen neuen Mietern verhandelt und am Dienstag, 3 Tage vor dem D-Day, wurde der Vertrag über den Verkauf meiner verwertbaren Fahrzeuge abgeschlossen.

Hätte ich nicht immer noch genug Verpflichtungen könnte ich ja nun mal Urlaub machen. Zunächst habe ich aber die Pfingstwoche genutzt um mal das Grundstück von den Hinterlassenschaften der Vormieter zu säubern. Mit dem Vito meines Mieters konnte ich dann eine Ladung Müll zur Deponie bringen. Und gleich mal wieder feststellen, dass ich auch diesen Mercedes nicht mag.

Dann musste der Bürocontainer meiner Mieter geknackt werden, man hatte die Schlüssel verloren. Wie immer mit meiner Hilfe und meinen Werkzeugen, denn ich stand ja nun in der Schuld. Bisher wollte mir niemand die unbearbeiteten Autos abkaufen.

Die Generalreinigung und die Unkrautentfernung werden noch einige Tage beanpruchen. Denn das Wetter zwischen nächtlicher Kälte und zu hohen Tagestemperaturen macht nun wieder meinem Herzen zu schaffen. Während ich bei diesem herrlichen Wetter nur morgens und in den Abendstunden arbeiten kann ist gerade heute die Mutter von Arinas Klassenlehrer gestorben. Es ist richtiges Sterbewetter.

Vor genau 10 Jahren hatten wir ähnliche Konstellationen beim Wetter und ich lag mit meinem Herzinfarkt im Krankenhaus.

Redakteur

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31. Mai 2014, 13:07

DER HAHN HAT AUSGEKRÄHT

Glücklicher Weise bin ich ja auch mein Hausklempner. Ich komme ins Bad und der Wasserhahn des einen Waschbeckens hängt schlapp und krank herunter. Schon nach 14 Jahren?

Tatort für den Mord ist das seinerzeit tiefer montierte Kinderwaschbecken. Gleich gross wie das zweite Waschbecken, das ich benutze, hatte ich es seinerzeit für die lieben Kleinen ergonomisch angepasst. Als erstes vermutete ich eine wilde Badparty. Auch mein Klofernseher ist umgekippt und funktioniert nicht mehr.

Nach dem Einkauf von zwei preiswerten gleichen Armaturen und der Demontage kam die Erkenntnis. Die sauren Badreiniger hatten die Verschraubungen einfach durchrosten lassen. Den Rest erledigten die Haarfärbemittel der Tochter. Scharfes Zeug.

Die Generalreinigung dauerte dann länger als der Einbau der zwei neuen Armaturen. Da der erste gereinigte Syphon nun gleich noch undicht ist und die Verschraubungen nichts mehr halten, steht heute noch der nächste Gang in den Baumarkt an.

Auch in Bezug auf den Fernseher war das Kind schnell entlastet. Die Sicherung war raus geflogen Ich hatte an der Aussensteckdose ein Kabel unter Strom gelassen und der Starkregen hatte einen Kurzschluss verursacht.

Da das Kind inzwischen fast meine Grösse erreicht hat, gibt es nur noch eine Frage: Waschbecken auf Höhe bringen oder für die nächste Generation tief hängend lassen?

Redakteur

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23. Mai 2014, 08:55

ARBEITSKLIMA

Die Wirtschaft boomt und niemand hat Geld. Während bei uns die Verfahren nicht bearbeitet werden und wir handlungsunfähig abwarten, höre ich von Freunden: Es zahlt im Moment niemand seine Rechnungen.

Zu den wirtschaftlichen Zuständen kamen nun noch die Wetterkapriolen, die mein Herz unwahrscheinlich belastet haben.

Der Sven Hedin sollte längst fertig gestellt sein und das H–Kennzeichen bekommen. Bei der Hitze war aber schweissen sehr anstrengend und bei Regen lag ich dann unter dem neuen Radkasten um Schweissnähte abzudichten. Das macht der Körper nur wenige Stunden pro Tag mit.

Die Unfallbeulen über dem Radlauf liessen sich mit dem Dozer mit aufgeschweissten Stiften ziemlich leicht raus ziehen. Die Aussenwand war gerade dort eingedrückt, wo innen die komplett geschlossene Nasszelle steht. Ausbeulen von innen war daher nicht möglich.

Nun war es in der Woche gleich wieder so heiß, dass mir der Spachtel mehrfach noch auf dem Brett hart wurde. So schnell konnte ich die Schadstellen gar nicht verspachteln.

Der Wettermann verspricht nun „Angenehmes Wetter“ und vielleicht klappts ja dann auch mit den weiteren Karosseriearbeiten.

Redakteur

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12. Mai 2014, 07:48

BESTE FREUNDE

Ein Telefonat brachte es auf den Punkt. Mein Nachbar fragte nach dem Arbeitgeber meines besten Freundes Ecki.

Inzwischen ist es 5 Jahre her, dass die Ehefrau meines besten Freundes mich des Betrugs bezichtigte. Ersatzteile die ich zu meinen Einkaufspreisen an meinen Freund Jahre lang auch noch kostenlos angeliefert hatte, waren angeblich nicht richtig abgerechnet.

Ecki hatte eigene Schlüssel und konnte mein Grundstück jederzeit benutzen. Ausserdem hatte ich dem besten Freund einen kurzfristigen Kredit über 1000,​00 € auf Handschlag gegeben und bekam das Geld nicht wieder zurück.

Darauf habe ich nach mehrfachen Mahnungen und einem lügenden Anwalt meiner besten Freunde alle Kontakte zu dieser Familie abgebrochen.

Meine Nachbarn betreiben inzwischen in der dritten Generation einen Mineralölhandel und das Tanklager, dass an mein Grundstück grenzt. Ein absolut korrektes und zuverlässiges Familienunternehmen.

Ecki hatte jahrelang dort seine Fahrzeuge getankt und nun einen Haufen Schulden hinterlassen. Und wie das so üblich ist, machte er jetzt um diese Freunde auch einen grossen Bogen.

Mein Freund und Architekt hatte bereits vor einem Jahr berichtet, dass seine aufwändige Arbeit zum Umbau eines denkmalgeschützten Anwesens nicht bezahlt wurde. Ausserdem hatte Eckis Ehefrau dermassen gegen die Denkmalvorschriften verstossen, dass der Bau stillgelegt wurde. Er hatte sehr schmerzlich festgestellt, dass ich es nicht war, der seinerzeit falsch gehandelt hatte.

Das gesamte Chaos ist inzwischen derart ausgeufert, dass die Familie komplett zahlungsunfähig ist.

Und nun fiel der Satz, der mich doch stutzig machte. Vor fünf Jahren konnte sich niemand vorstellen, dass dieser nette Freund seine gesamten Freunde und Geschäftspartner betrügen würde.

Man hatte mir damals die Schuld an dem Zerwürfnis gegeben.

Redakteur

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01. April 2014, 09:00

REKORD

Vor 4 Jahren bekam ich meine gewerblichen Mieter. Das Geschäftsmodell der jungen Libanesen kam mir zwar etwas unlogisch vor, aber wir konnten es ja mal miteinander versuchen.

Als erstes stellte sich heraus, dass es verschiedene Arten von Ordnungssinn gibt. Ich lernte dazu.

Dann wurden die Exporte nach Afrika nicht mehr ordentlich bezahlt. Danach schwappte der Bürgerkrieg in Syrien auch in den Libanon und das Mietverhältnis wurde auf die Schwester übertragen.

In der Zwischenzeit waren alle Zaunpfähle um unser Grundstück krummgefahren und mein ehmaliger gepflegter Landrasen auf meiner Grundstücksfläche bestand nur noch aus Reifenfurchen. Jeder Wagen musste mit durchdrehenden Rädern anfahren.

Der Schwager kam dann mit dem neuen Mietvertrag für die Schäden auf. Die Zaupfosten wurden begradigt und Schotter wurde aufgefahren.

Als dann der kleine Bruder in der Firma anfing zu arbeiten wurde jeder meiner Gebrauchtwagen, wirklich jeder, angefahren. Nach einem fürchterlichen Rums kontrollierte ich meine Fahrzeuge, fand aber nichts. Erst ein halbes Jahr später verfärbte sich der Stossfänger unseres Astra Cabrios an den Druckstellen. Der Stossfänger war auf voller Breite getroffen.

Ein schöner Bürocontainer wurde aufgestellt und beim Umstellen der anderen Container wurden Strom- und Telefonleitungen zerstört. Ich durfte reparieren. Das neue Büro wurde dann nur einige Monate benutzt und stand nun wieder leer.

Im vergangenen Jahr wurde einem der Partner die Tasche mit Fahrzeugbriefen und Schlüsseln gestohlen. Die Fahrzeuge mit Wegfahrsperre mussten danach fast verschenkt werden.

Inzwischen bin ich auch in meiner Meinung gestärkt, es gibt gar nicht so viele preiswürdige Autos anzukaufen um damit dann noch Geld zu verdienen.

Nach zuletzt schleppenden Mietzahlungen hat nun der Onkel den Verkaufsplatz übernommen. Ab heute haben wir den dritten Mieter in vier Jahren.

Redakteur

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31. März 2014, 08:37

LINUX UBUNTU

Windows XP wird nach 13 Jahren nicht mehr unterstützt und schon geht wieder mal ein Nachrichtenhype über das Land. Netter Nebeneffekt, LINUX UBUNTU wird mal wieder als gute Alternative zum Umstieg angeboten.

Ich betreibe meinen Rechner inzwischen schon über 5 Jahre mit UBUNTU und bin absolut zufrieden. Der Rechner wird ständig automatisch mit Updates versorgt und die Grundfunktionen waren verhältnismässig schnell gelernt.

Auch die wichtigsten Daten unseres gecrashten WIN XP Rechners konnten problemlos von der Windows Festplatte übertragen und weiter verwendet werden.

Im Winter hatte ich dann einen PC nach letztem Stand der Technik aufgebaut und mit UBUNTU versehen. Zum Geburtstag meiner Tochter musste ich dann allerdings doch noch Windows 8.​1 nachinstallieren.

Skype und ein furchtbar wichtiges Spiel des Kindes wollten nicht richtig laufen und eine Korrektur wäre mir bei meinem damaligen schlechten Gesundheitszustand einfach zu aufwändig gewesen.

Durch Zufall bekam ich eine äusserst preiswerte Update Version von WIN 8.​1 und das Kind war wieder ganz zufrieden. Das wichtige Spiel wurde inzwischen 3 mal benutzt und war danach uninteressant.

Mein Buchhaltungsprogramm macht mir allerdings derzeit noch Sorgen. Die Daten sind auf der Festplatte vom zerstörten Rechner noch vorhanden. Das Programm, der nach einem Jahr schon falsche Daten liefernde PC-Kaufmann 2008, wurde problemlos installiert. Aber die Daten sind nicht greifbar, weil sie mit einer neueren Version des PC-Kaufmanns bearbeitet wurden. Da das Programm sofort nach der Fehlermeldung abschaltet ist ein neues Update nicht möglich. Vielleicht klappt ein Update nach einer Neuinstallation auf einem anderen Rechner.

Ab sofort werde ich mich aber in das von UBUNTU bereit gestellte kostenlose GNU CASH einarbeiten. Der SAGE PC-Kaufmann und seine Nachfolger sind für mich gestorben. Schade, als ich vor 24 Jahren im Osten anfing, war der PC-Kaufmann ein preiswertes und umfassendes Warenwirtschafts- und Buchhaltungsprogramm für meinen Autoteile-Grosshandel.

Redakteur

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28. März 2014, 08:53

ZEITLOSER BETON

Vor mehr als 10 Jahren haben wir unser Grundstück von den über 100 eingewachsenen Altautos meines damaligen Mieters befreit. Zur gleichen Zeit wurde in der Nachbarschaft das Grundstück einer Baufirma aufgelöst. Ich habe das gesamte unbelastete Bauholz zum Heizen bekommen und dafür das Grundstück geräumt. Betonfertigteile und andere Baumaterialien passten allerdings nicht in den Heizkessel.

Zwei Betonbalken von je 2,​50 m Länge und ca. 500 kg Gewicht waren auch bei dem Räumungsgut. In meiner Vorstellung sollten sie als Abgrenzung einer neuen Terrasse dienen. Mein damaliger Schrotthändler aus Celle hat dann für mich mit seinem Kranwagen die schweren Teile abgeholt und in etwa an der zukünftigen Stelle abgelegt.

Später habe ich mit meinem Sinn für pragmatische Lösungen an den einen Betonbrocken eine Seilwinde gehängt, um einen russischen Geländewagen zu bewegen. Den UAZ 469 mit blockierter Achse hatte mir ein „Freund“ hinterlassen. Nach der Aktion lag der Betonbalken dann schräg und schief. So schwer war er also auch nicht.

Nachdem ich im vergangenen Jahr den Sockel des Hauses mit Styrodur isoliert hatte, konnte ich nun bei dem trockenen Wetter endlich mal den Dichtanstrich aufbringen. Nun kann der Untergrund der Terrasse bis an das Haus begradigt werden. Gleichzeitig mussten nun auch die beiden Betonteile in Waage und im rechten Winkel zum Haus gebracht werden.

Mit einem alten Schaukelgestell und Kettenzug wollte ich nun die Balken anheben und begradigen. Damit hatte ich bereits erfolgreich meine schweren Ducato-Motoren im Freien aus- und eingebaut. Das Gestell war tatsächlich kräftig genug und die Betonteile liegen nun sauber ausgerichtet an der richtigen Stelle.

Auf einer verdichteten Schotter- und Kiesfüllung kann nun endlich unsere Terrasse vollendet werden.

Redakteur

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24. März 2014, 08:51

ARBEITSUNFÄHIGKEITSBESCHEINIGUNG

Dem Unfall am vergangenen Montag ist es zu verdanken. Meine Ärztin hat mir bei der Kontrolle am Donnerstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheini­gung bis zum 28. März ausgestellt.

War ich mit ziemlichem Schwung aus der Kur auf Langeoog in das neue Jahr gestartet, hat der an sich leichte Verkehrsunfall mich nun schon wieder aus dem Gleichgewicht geschubst. Tatsächlich ist nach ca. 2 Stunden Arbeit im Freien bei mir der Sprit alle. Und das bei dem zwar kalten aber doch verhältnismässig schönen Arbeitswetter.

Da über unsere Finanzen noch keine Entscheidungen in Sicht sind, war ich mit überfälligen Gartenarbeiten beschäftigt. Dabei habe ich Balken wieder gefunden, die ich vor über 15 Jahren aus Litauen mitgebracht hatte. Bestellt hatte eine ganze Ladung 6 Meter langer 10x10 cm Kanthölzer mein damaliger Platzmieter und hat sie nie bezahlt. Und nie verarbeitet.

Ein Freund und Helfer, in der Not nach dem Brand in Stendal, wollte dann unbedingt ein Dach über seiner im Freien aufgestellten Hebebühne haben. Wir bauten dann ein 6 x 6 Meter grosses Vordach aus den Balken vor meine kleine Werkstatt. Die Kunststoffwellbahnen oben drauf flogen dann aber ziemlich schnell durch die nächsten Stürme wieder von den Balken. Bei jedem Sturm wurde das Dach wieder kleiner. Der Freund hatte einfach keine Zeit gefunden, mit mir die Platten ordentlich am Rand zu verschrauben. Allein war die Arbeit aber nicht möglich.

Jetzt habe ich mit Arina die inzwischen verwitterten Balken zu gesägt, mehrfach dick gestrichen und zu einem Grundgerüst für einen Carport aufgestellt. Mit Platten oder zumindest einer starken Plane oben drauf haben wir dann endlich eine Möglichkeit, an den 3 Meter hohen Wohnmobilen im Trockenen zu arbeiten.

Redakteur

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