Weil nach Z(oller) niemand mehr kommt, bleibt der Mist des Lebens immer bei mir hängen!        

        

Ein Buddhist meint allerdings, dass ich wahrscheinlich in einem früheren Leben gesündigt habe und dafür jetzt büssen muss.

 

Als Atheist denke ich eher, dass bei "Z" einfach auch immer der "letzte" Sachbearbeiter sitzt.    

Egal wie, so habe ich ständig Lustiges zu berichten. 

        


01. November 2016, 07:14

DIE UHR

Umstellen – aber wohin!!!

Es hätte so schön werden können. Das Kind übernachtet bei einer Freundin. Das Langzeitprojekt ist abgeschlossen. Die Steuererklärungen sind gestern pünktlich zur Nachfrist abgeelstert worden.

Und ich wache automatisch um 6.15 Uhr auf. Normale Zeit um das Kind zur Strassenbahn zu fahren. Da bei uns fast nur Automatikuhren hängen, haben sie sich selbst umgestellt. Es ist natürlich erst 5.15 Uhr. Mal richtig ausschlafen – das wärs gewesen.

Nach der langen Schreibpause komme ich dadurch mal zum Durchatmen und Nachdenken.

Bevor ich meine Gedanken in die Tasten hauen konnte, musste ich früh an die Arbeit oder am Abend sofort vor dem Rechner einschlafen. Viel wird sich nicht bessern, in den nächsten Monaten.

Mein Freund und Kollege hatte mich vor einigen Wochen gebeten, einen Oldtimer in Einzelteilen für ihn zu kaufen und die Bergung vorzunehmen. Der Verkäufer lachte als ich dort mit einem PT Cruiser und Trailer ankam.

Aber weil ich schon früher beim Transport von Theaterkulissen als Verpackungsgenie bekannt war, bekam ich alles verstaut.

Beim Auspacken der Einzelteile fiel dem neuen Besitzer, der natürlich alle Verhandlungen geführt hatte, doch schon auf, dass dieser MG Midget ein Rechtslenker war.

„Den will ich nicht“ waren seine ersten Worte, und schon hatte ich eine Winterarbeit vom Chef an der Backe.

Redakteur

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14. Juli 2016, 09:26

PILLENKNICK

Ich habe viele Menschen getroffen, die mit Raucherbein weiter Kette geraucht haben, als Lungenkranke ihre Medikamente in den Ausguss kippten oder nach Infarkten weiter gesoffen haben.

Ich selbst habe immer brav meine Medikamente nach den Vorschriften eingenommen, obwohl die Nebenwirkungen oft gravierend waren. Kein Alkohol, keine Zigaretten und vor allem kaum noch Katastrophen halten mich inzwischen einigermassen fit.

Heute waren mal wieder die Einhundert Tage um und die meisten Pillenpackungen geleert. Durch den Wechsel einzelner Medikamente gab es immer wieder unterschiedliche Verbrauchstermine.

Ich ging also bereits am letzten Sonntag online um meinen Bedarf rechtzeitig nach zu bestellen. Das Programm wollte sich aber bei den Rezepten nicht öffnen und erst nach dem zweiten Klick auf die Praxisinformationen erschien die Meldung: „In dieser Woche geschlossen.“

Zum ersten Mal seit zwölf Jahren ist die Gemeinschaftspraxis komplett geschlossen! Und natürlich genau in der Woche, in der ich meinen Nachschub brauche.

Da ich als Dauerpatient in meiner Apotheke bekannt bin, bekam ich die fehlenden Medikamente ausgehändigt und muss nun in der nächsten Woche gegen Gesamtrezept den restlichen Bedarf auffüllen.

Redakteur

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29. Juni 2016, 08:33

TODO

Anfang des Jahres wollte ich auch mal korrekt meine Arbeitsschritte vor planen. Ich erstellte mir eine TODO-Liste. Und bei einer einzigen Liste im Januar ist es dann auch geblieben.

Frustriert habe ich gleich nach Erstellung der ersten Liste aufgegeben. Denn meine Arbeiten lassen sich einfach nicht in ein Tagesprogramm fassen. Zwei Wochen täglich an einem Fahrzeug Bleche einschweissen oder drei Wochen Spachteln und Schleifen macht sich als tägliche TODO-Liste einfach nur blöd. Heute, ein halbes Jahr später, habe ich diese Liste im Ordner „Unerledigt“ wieder gefunden. Und es sind immer noch Punkte unerledigt.

Inzwischen habe ich allerdings meinen Jahre langen Lackierstau in den Griff bekommen. Dank der Hilfe meines Kollegen konnte ich seit Mai eine Waschhalle zum Lackieren benutzen. Der fast drei Meter hohe SVEN HEDIN konnte endlich Topcoat auf das GFK-Dach und eine Ganzlackierung des Blechgehäuses bekommen. Allerdings musste ich mich auch daran gewöhnen, jeden Tag 35 Kilometer zur Arbeit zu fahren. Und bei Temperaturen unter 15 Grad konnte auch in der Halle nicht gearbeitet werden.

Gestern konnte ich noch eine Frontverkleidung und eine Motorhaube auf der Innenseite in meinem Betrieb lackieren. Heute haben wir schon wieder Regenwetter mit Temperaturen um 12 Grad und der Wind pfeift durch die Werkstatt.

Aber wir haben ja auch erst Ende Juni.


Redakteur

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02. Juni 2016, 10:01

WIESO IMMER ICH????

Am letzten Montag hatte ich Schweissarbeiten, Unterbodeschutz und die Reinigung und Montage des Grauwassertanks beendet. Pünktlich zu den Spachtelarbeiten gab es dann schwülwarme Luft und leichte Regenschauer. So musste der SVEN HEDIN nach Schöppenstedt in die Waschhalle gebracht werden.

Auf dem Weg sackte ich meine Tochter an der Schule ein und überführte auf dem Rückweg gleich ein anderes Fahrzeug in meinen Betrieb. Der schnellste Weg führt zur Feierabendzeit östlich um Braunschweig herum. Zwei Dörfer vorher, Pardon Ortsteile von Braunschweig, fuhr ein Stadtbus vor mir her und wir wunderten uns über die vermeintlich neue Buslinie. Überholen ging auch nicht auf den schmalen Landstrassen.

So stand ich dann 300 Meter vor meiner Firma an der Bahnschranke hinter dem fetten Bus. Wir konnten den Zug immerhin seitlich durchrauschen sehen. Dann geschah lange nichts.

Einige Autos wendeten aus der elend langen Schlange und fuhren gleich auf die Autobahn. Wir überlegten gerade, den Wagen zu parken und zu Fuss über die Gleise nach Hause zu gehen.

Da wendete auch der Bus. Er war auf Leerfahrt, konnten wir nun sehen. Und vor ihm gab es nur noch 2 Fahrzeuge vor der geschlossenen Schranke. Inzwischen waren über 20 Minuten vergangen und ich fuhr an ihnen vorbei in die Einfahrt unserer TÜV-Werkstatt-Nachbarn, lief über die Gleise zum offenen Fenster des ehemaligen kleinen Bahnhofs und rief rein, welche Probleme es denn wohl gäbe. An den Pulten sass niemand. Ich vermutete Herzinfarkt oder Schlaganfall und wollte gerade die Feuerwehr anrufen.

Da rappelte sich im dunklen Hinterzimmer irgend wer auf und sagte verschlafen: „ Oh, das hab ich ganz vergessen.“

Der Mann war einfach nur eingeschlafen. Und Zack, ging die Schranke auf.
Wieso aber immer ich????

In meinem nächsten Leben werde ich Schrankenwärter.

Redakteur

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18. Mai 2016, 08:50

BALD ALLES IM LACK?

Es war Mitte März als ich die Werkstatt von einem fast vergessenen Golf Cabrio befreien konnte. Und nach dem antackern von Folien wollte ich nun endlich mal wieder Lackierarbeiten in diesem Raum durchführen.

Die schwarze Schutzschicht der neue Motorhaube vom Ducato ging bereits in Rostbraun über. Die lappige Bürstner Frontverkleidung bedurfte einer dringenden Sanierung und für das Dafodil hatte ich vor langer Zeit aus KG Rohren für die Rückleuchten Lampenträger gebaut.

Als die Haube dann geschliffen und die Kunststoffteile mit Haftvermittler versehen waren, stockte die Arbeit. Erst bekam ich einen kleinen Fichtenwald als Brennholzvorrat. Dann bekam ich wochenlang eisigen Ostwind und Nachtfröste. Dann bekam ich ein paar warme Tage und konnte endlich den Unterboden des Sven Hedin schweissen. Darauf folgte dann gleich der jährliche Weidensamenflug, der die ganze Gegend in eine Watteschicht tauchte.

Wie dann Pfingsten mit dem arktischen Kälteeinbruch wurde, muss ich wohl nicht beschreiben.

Gestern ist es mir dann gelungen. Heizung den ganzen Tag gefüttert, und das Mitte Mai, und gegen Abend kein Wind mehr. Endlich konnte gefüllert werden.

Redakteur

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04. Mai 2016, 09:08

OLDTIMER SIND IN

Mir ist nicht mal bekannt, wer es war. Fest steht aber, dass ein Paket von stinknormalen alten Autos aus dem Kleinstaat Andorra den Weg nach Braunschweig fand. Und da mein Kollege ein ehemaliges Autohaus in Schöppenstedt mit Oldtimerhandel besitzt, stehen jetzt bei mir auch immer wieder fast 30 Jahre alte Autos herum.

Ich selbst baue ja inzwischen schon so lange an dem SVEN HEDIN herum, dass er schon vor 2 Jahren das H-Kennzeichen hätte bekommen können. Nun kann ich die ehemalige Waschhalle des Exautohauses für die Lackarbeiten des fast 3 Meter hohe Wohnmobils verwenden. Und siehe da, bei Nachttemperaturen um 0° und Tagestemperaturen unter 15° ist Arbeiten mit Topcoat und Lacken immer noch nicht richtig möglich. Das GFK-Dach des SVEN habe ich inzwischen saniert, aber es ist ziemlich rau geworden. Gut gelungen ist immerhin die komplett neue Abdichtung der umlaufenden Regenrinne.

Nun steht das Womo wieder bei mir. Vor der Lackierung der Blechwände mussten noch 4 kleine Durchrostungen der unteren Bleche geschweisst werden. Bei 2 herrlichen Sonnentagen in der letzten Woche war das im Freien kein Problem.

Das letzte Problem heisst nun noch hintere Stossstangenhalter. Durch einige Anstösse des ehemaligen Eigners und durch den Murks der VW Konstrukteure bei der Konstruktion der Anschraubpunkte für die äusseren Stossfängerhalter keine leichte Aufgabe.. Beim rausflexen der rotten Teile bekam ich dann den Dreck der Jahre derart ins Gesicht, dass nach dem Duschen noch der Sand lange zwischen den Zähnen knirschte.

Bei Regen und Kälte gibt es also beim SVEN HEDIN schon wieder mal keinen Fortschritt. Dafür habe ich zusammen mit meinem Kollegen gestern einen völlig rotten 28 Jährigen FORD XR3i als Cabrio gekauft. Der Wagen war 4 Jahre im Garten abgelagert und zeigt einen edlen Algen- und Flechtenbewuchs. Demnächst können wir mit 2 XR3i Cabrios Fordfahren. Fragt sich nur ob der XR3i aus Andorra auch Deutsch kann.

Übrigen war auf dem Oldtimertreffen am 1. Mai nur ein einziger FORD Pkw. Ein wundervoller 17M P3. Das war der Anstoss noch ein weiteres XR3i Cabrio zu retten. Verhandlungen um das Fahrzeug hatte ich schon vor Wochen geführt.

Redakteur

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28. April 2016, 09:13

WETTER

So, nun habe ich gestern das 70. Lebensjahr erreicht. Das war seit meinem Herzinfarkt im Jahr 2004 nicht immer klar. Die mittlere Lebenserwartung nach Infarkt lag so bei 5 Jahren. Ich könnte mich also mal zufrieden zurück lehnen.

Beim Zurücklehnen am gestrigen Geburtstag ist mir dann aufgefallen, dass ich mich noch einmal für 10 weitere Jahre Leben anmelden muss.

Und natürlich muss ich dann weitere kleine und auch grössere Katastrophen erdulden.

So meldete sich gerade telefonisch meine Krankenkasse. Denen war doch schon aufgefallen, dass ihnen ein Monatsbeitrag aus dem Jahr 2014 fehlen würde. „ Selber schuld“ sagte ich „Ihr hattet doch Abbuchungsvollmacht.“ Mir bleibt nun wieder die Aufgabe, die Akten von 2014 durch zu forsten. Wer hatte da schon wieder auf meine Kosten geschlampt?

Aber das gehört ja zu den kleineren Katstrophen. Viel schlimmer ist das uns derzeit beglückende Wetter. Ich hatte mich ja Anfang des Monats über eine grosse ehemalige Waschhalle gefreut. Darin konnte ich nun endlich wettergeschützt meine hohen Reisemobile reparieren und vor allem lackieren. Doch wieder mal ins Klo gegriffen.

Bei derzeit Temperaturen nachts um den Gefrierpunkt sind Lackierarbeiten unmöglich. Immerhin hatte ich bereits geschafft, das GFK-Dach zu sanieren und die Regenrinne neu abzudichten. Nun hat der Sven Hedin noch 3 kleinere Durchrostungen, die in meinem nach oben offenen Betrieb geschweisst werden müssten. Wer aber in den letzten Tagen einige Stunden in dem eiskalten Mordwind verbracht hat, wird wissen, dass mit Schweissarbeiten im Freien bei Kälte und Sturm nichts zu machen ist.

Ich habe diese atmosphärischen Störungen mal hoch gerechnet und werde wohl tatsächlich noch mindestens 5 Jahre arbeiten müssen. Wird dann noch Zeit bleiben fürs Füsse hochlegen??

Redakteur

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23. April 2016, 20:18

70. GEBURTSAG

Die Vespa feiert heute ihren 70. Geburtstag.

Und ich bin nur 4 Tage jünger!

Redakteur

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11. April 2016, 08:57

GEDENKTAGE

Gestern war es mal wieder so weit. Am 10. April 2000 brannte meine Firma bis auf die Grundplatte ab. Seit dem sind 16 Jahre mit Katastrophen gefolgt und 2016 könnte das erste Jahr werden, in dem unsere Grundbedürfnisse gesichert sind.

Übrigens, April und Mai im Jahr 2000 waren besonders heiß und ich hatte Probleme, die geforderten Pläne unserer Warenbestände zu zeichnen. Als wir dann die Brandruine räumen durften, brauchten wir viel Bier um den Staub der verkohlten Reste herunter zu spülen.

Unsere Gebäudeversicherung zahlte uns dann nach 3 Monaten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft die vereinbarten 150.​000,​00 DM aus. Die Gothaer Versicherung, bei der ich die Betriebs- und Hausratversicherungen und die Warenbestände versichert hatte, wollte erst nach Abschluss der Ermittlungen leisten und vertröstete uns immer wieder.

Nach dem Tod meiner Ehefrau ein Jahr später wollte man mir 50.​000,​00 DM in die Hand drücken. Darauf beantragte ich beim Amtsgericht die Eigeninsolvenz.

An meinen Insolvenzverwalter wurden dann später 100.​000,​00 DM bezahlt. Den kleinen Rest von 350.​000,​00 DM steckte sich die Gothaer Versicherung in die eigen Tasche.

Warum der Insolvenzverwalter nicht dagegen geklagt hat, bleibt mir ein Rätsel. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft ergaben, dass keiner von meinen Mitarbeitern grob fahrlässig gehandelt hatte. Ich selbst war an dem Tag leider in Braunschweig.

Im Jahr 2013 beschloss der Bundesgerichtshof plötzlich, dass eine Insolvenz nicht länger als 12 Jahre dauern sollte. Das Insolvenzgericht klappte meine Akte sofort zu und verweigerte mir die gesamte Restschuldbefreiung.

Ich hatte 9.​000,​00 € Erbanteile noch nicht an das Gericht abgeführt, weil mir die Sozialbehörde die Grundsicherung verweigerte. Ich sollte mein Kind und mich davon ernähren, was damals noch rechtlich fragwürdig war.

Ein gut gemeintes BGH Urteil für Alle – nur ich hatte mal wieder die Arschkarte!​!

Redakteur

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05. April 2016, 08:44

FRÜHJAHRSPUTZ

Es war mal wieder wie in alten Zeiten. Mein inzwischen verstorbener Freund rückte damals mit grossem Radlader an und innerhalb von drei Stunden war ein 10 000 Liter Tank im Boden verschwunden.

Für die Beseitigung der Radspuren und das Planieren mit Schaufel und Harke auf unserem tiefen Lehmboden brauchte ich dann drei Wochen.

Nach den Baumfällungen Ende März hat es nun noch Wochen gedauert, um auf dem Platz wieder Ordnung herzustellen. Hilfreich war aber das Osterfeuer am Sportplatz in der Nähe. Dort konnten wir das gesamte Astwerk loswerden.

Die Aufräumarbeiten bei schönem Wetter aber mit eisigem Ostwind waren für mich besonders herausfordernd. Bei der plötzlichen Wärme der letzten Tage hatte ich dann gestern starke Brustschmerzen. Als dann rings um Krankenwagen unterwegs waren, zog ich mich ins Bett zurück.

Es war mal wieder „Sterbewetter“.

Inzwischen habe ich in der kühlen Werkstatt einen Stossfänger, eine Motorhaube und andere Kleinteile zum Füllern und Lackieren vorbereitet. Ausserdem steht ein grosser Eimer Topcoat für das GFK-Dach des Sven Hedin und andere GFK Teile bereit. Jetzt fehlen nur noch Temperaturen über 15 Grad. Dann können endlich Projekte abgeschlossen werden.

Redakteur

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