Weil nach Z(oller) niemand mehr kommt, bleibt der Mist des Lebens immer bei mir hängen!        

        

Ein Buddhist meint allerdings, dass ich wahrscheinlich in einem früheren Leben gesündigt habe und dafür jetzt büssen muss.

 

Als Atheist denke ich eher, dass bei "Z" einfach auch immer der "letzte" Sachbearbeiter sitzt.    

Egal wie, so habe ich ständig Lustiges zu berichten. 

        


16. Dezember 2013, 10:43

DAS SCHLOSS

Es gab Zeiten, da waren wir froh wenn so ein Lenkradschloss überhaupt eingerastet ist. Bei Altersschwäche federte oft der Bolzen nicht mehr in die Lenksäule.

Jetzt stand ich ziemlich dumm da. Der Prüfer erkärte „Grober Mangel“.

Was hatte ich bei der gerade durchgeführten Inspektion übersehen?

Er drehte den Zündschlüssel in die Endstellung und das Lenkradschloss rastete ein. Ich fand das eigentlich prima!

Vorschrift ist allerdings, dass erst beim Abziehen des Zündschlüssels das Schloss einrasten darf.

Ich stand ziemlich blöd da, denn dieses Problem hatte ich noch nie kennengelernt.

Redakteur

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07. Juli 2013, 11:15

VON BRONCHITIS BIS BERLIN

Jeder von den alten Säcken, mit denen ich befreundet bin, hatte in diesem Frühjahr diesen ganz besonderen, Monate lang anhaltenden Husten. Egal was es war, Bronchitis oder Keuchhusten, die Auswirkungen spüre ich noch heute.

So war ich nicht ganz sicher, ob ich eine Einladung nach Berlin annehmen sollte. Jörg hatte mal wieder einen Oldtimer aus gebuddelt. Ein Alfa Sud sollte es werden. Die meisten dieser Modelle waren sehr früh den Rosttod gestorben. Sogar die Windschutzscheiben rosteten aus der Karosserie. Der Alfa Sud hatte einen Boxermotor und innen liegende Scheibenbremsen.

Der fast 30 jährige Sud stand dann äusserlich ganz ordentlich im Norden von Berlin. Ich hätte den Preis herunter gehandelt, weil viele Mängel offensichtlich waren. Ausserdem ist dieser Typ Auto keineswegs ein besonders gefragtes und gesuchtes Restaurierungsobjekt. Aber Jörg liess sich nicht abschrecken. Nicht von dem nicht vorhandenen Leerlauf des Motors und die mangelhafte Bremse musste sich bereits auf seiner Probefahrt offenbart haben.

Ich hatte kein gutes Gefühl. Als dann der Verkauf auch noch am Strassenrand erledigt wurde, war meiner Meinung nach etwas faul.

Während Arina mit mir Richtung Innenstadt startete, wollte Jörg mit dem neuen Auto nach Rheinsberg. Nach 20 Minuten mussten wir umdrehen und ihn von der Autobahn abschleppen. Nachdem er, natürlich in einer Baustelle, einen Riesenstau verursacht hatte, schaffte er es noch in eine Haltebucht. Der Wagen war halt 10 Jahre nicht zugelassen.

Wir haben den Alfa dann nach Rheinsberg geschleppt und ich durfte im gezogenen Alfa feststellen, dass die Bremse immer schlechter wurde. Um nicht hinten auf den Jeep zu rauschen, musste ich zum Schluss 10 mal vor pumpen bis sich eine geringe Bremswirkung einstellte.

Gegen 19 Uhr waren wir endlich am Alexanderplatz. Meine zwei Navis waren in Tegel ausgefallen. Der Laden von Primark war noch gar nicht eröffnet. Demnächst hier 8000 m². Arina war stinksauer.

Mit einem geschenkten Ministadtplan fand ich später noch die Oberbaumbrücke und den Drehort von „Berlin, Tag und Nacht“. Das „Hotelschiff“ der Serie ist in Wirklichkeit ein vergammeltes Tankschiff. Teenies pilgern dort hin. Mich hatte der Parkplatz am Hafenbecken für Übernachtungen mit dem Reisemobil interessiert.

Genau Mitternacht waren wir wieder zu Hause. Neben leichten Herzproblemen in der Nachmittagshitze hatte ich keine Probleme den Tag zu überstehen. Vielleicht geht’s ja wieder aufwärts. Mit der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit.

Redakteur

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05. September 2012, 19:50

CUSTOM MADE

Der Arbeitsurlaub auf der Insel war erholsam und nervenstärkend. Nach dem Aufräumen und Wäsche waschen die beste Zeit um endlich mal liegen gebliebenes aufzuarbeiten.

An unserer Vespa Sfera war vor Wochen der Zündschlüssel einfach mal so abgebrochen. Der Bart steckte im Schloss und mit dem Schlüsselkopf konnte ich noch immer starten. Zum Schulbeginn wird der Roller gebraucht und ich fand eine Reparatur angebracht.

Der Versuch den Bart rauszuziehen schlug fehl. Das Schloss ging nun gar nicht mehr. Nach über 2 Stunden hatte ich dann das defekte Schloss mit einiger Gewalt aus dem Rohr getrieben. Das ausgebaute Teil zeigte mir nun wenigstens, welchen Trick ich nun wie anwenden musste.

Der Ausbau eines Ersatzteils aus dem Reserveroller und der Einbau des dann gereinigten fast neuen Zündschlosses dauerte nur noch ein Viertelstündchen. Vorsorglich habe ich gleich Zweitschlüssel für mehrere Fahrzeuge anfertigen lassen.

Vor über einem Jahr hatte ich aus dem Alfa GTV den Himmel ausgebaut. Die Plastikfolie hing schon beim Kauf des Wagens wie ein Wassersack herunter. Der GTV war die meiste Zeit seines Lebens in Süditalien in praller Sonne gelaufen.
Mein Gebrauchtteilehändler hatte den passenden Himmel nicht und vertröstete mich immer wieder.

Jetzt habe ich einen Händler in BS für originalen Auto-Himmelstoff gefunden, die Hartschale mit Epoxidharz aufgearbeitet und dann bei strahlendem Wetter den Stoff absolut faltenfrei verklebt.

CUSTOM MADE!

Redakteur

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16. Juni 2012, 16:25

WECHSELKENNZEICHEN

In meinem derzeitigen Gesundheitszustand regt mich inzwischen alles unkorrekte auf.
Mein kurzer Kommentar zum T-online Bericht:

Wechselkennzeichen. Absoluter Humbug!

Beide Autos sind versichert und vor allem versteuert und noch mehr vor allem mit einem Restkennzeichen versehen. Und dann nicht auf die Strasse?​? Alles weitere war schon gesagt.
Der Hinweis KBA auf gleiche Behandlung bei Saisonkenzeichen ist auch falsch. In der Restzeit kostet das SKZ keine Steuer. Und darf damit zu Recht nicht auf die Strasse. Wo bleibt die Musterklage Herr ADAC.

Auf tonline gab es den letzten Bericht zu den Wechselkennzeichen mit saublöden und falschen Kommentaren.

Die Kfz-Steuer wird unter anderem für die Benutzung der Strassen gezahlt. Beide Fahrzeuge müssen voll versteuert und mit Spezial(Rest)kennzeichen versehen werden.

Wer erklärt mir dann mal wieso der nicht verwendete Wagen nicht auf der Strasse parken darf und sogar Punkte bringt.

Ich bin überhaupt nicht persönlich betroffen weil wir genug Platz haben. Aber bei solchen Schwachsinnsgesetzen sehe ich den unvermeidlich nahenden Untergang des Vierten Reichenreiches!

Redakteur

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09. Mai 2012, 19:48

MOTORSCHADEN ASTRA F CABRIO

Unser blaues ASTRA F Cabrio wurde in den letzten 2 Jahren zu unserem Lieblingsauto. Elektrisch schnell zu öffnen, ohne Persenning offen zu fahren und mit umgeklappten Rücksitzen und dank der grossen Klappe sehr gut als Transporter zu verwenden.

Nach der Winterpause kam dann der Schock: Der Motor lief nur noch unrund auf vermutlich 3 Zylindern. Kaputt gefroren wegen zu wenig Frostschutz? Zündungsschaden? Nach 3 kurzen Fahrten stand ASTRA F in der hintersten Ecke. In Gedanken habe ich schon mal einen passenden Motor gesucht.

Dank meiner chaotischen Mieter musste ich heute auf dem überfüllten Platz meine eigenen Fahrzeuge zusammen suchen. Die Frühjahrswäsche stand an.

Als der ASTRA an der Reihe war begann es zu regnen. So hatte ich Zeit mal einen Blick in den Motorraum zu werfen. Ein nettes Tierchen hatte aus der Zündleitung 1 exakt einen Zentimeter der Silikonleitung herausgeknabbert. Die Kabelenden standen sich noch genau gegenüber. Der Graben war aber zu breit zum springen. Für den Funken.

Dem Marder, Ratterich oder wem auch immer muss ich auch noch dankbar sein. Er hat die Leitung wenige cm neben dem Verteilerstecker zerbissen und ich konnte das Kabel weiter verwenden.

Nach wenigen Minuten sass der Stecker wieder am Ende der Zündleitung und der Motor läuft wieder wie Omega.

Eins von unseren 6 Cabrios wieder startklar! Rechtzeitig zum aufkommenden schlechten Wetter.

Redakteur

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07. März 2012, 20:49

HANDEL VON HANSE ZU HANSE

Zwei alte Säcke im Porsche verpresst. Auf dem Weg nach Hamburg auf der B4. Sonnig aber saukalt. Die Heizung des edlen US-Porsche etwa Vier Minus in der Leistung. War wohl ne California Edition aber cool ist ja gut für hohen Blutdruck.

Bei einem Stop in Winsen/​Luhe klopft Jörg an die Tür eines Gebrauchtwagen-platzes und wird dafür fast vom Schwarzarbeiter verhauen.
Gleich Frust und kein Lust auf alte Auto kaufe.

Aber dann lotste uns Jörgs edles und teures Navi gleich drei mal durch den Elbtunnel.
Abbiegen nach"Hhatmarschen!​"
Das Mädel mit der schlechten Aussprache hatte die Orientierung verloren. Nach neuer Programmierung bei Lidl in HH-Othmarschen erreichten wir dann den Porschekunden in Norderstedt.

Dann gings mit der U- Bahn zum Bahnhof und nach einer Stärkung mit dem passenden Bus zum Billbrokdeich. An einer Haltestelle kam der Busfahrer plötzlich aus seiner Ecke vor. Ein Fahrgast hatte das Ticket nicht gezeigt. Und der stieg so cool wie er Vorn rein kam in der Mitte wieder aus. Der Fahrer lief ins Leere. Bühnenreif!

Der afghanische Händler hatte nur teuren Schrott und Jörg hatte gleich wieder keine Lust mehr, ein Auto für die Rückreise zu kaufen und wollte sein Bahnticket. Aber die Busfahrt an den vielen irren Verkaufslagern und Autohändlern vorbei war Erlebnis genug. Da muss ich unbedingt mal Urlaub machen.

Auf dem Weg zurück und zum nächsten Händler hatten wir den gleichen Busfahrer und Jörg sprach ihn auf den Fahrgast an. Er erzählte uns von der neuen Vorschrift der HVV, einen Tag alt, dass nun jeder seinen Fahrschein beim Einsteigen vorzeigen muss. Vorher sind vermutlich alle Hamburger nur noch schwarz gefahren. Ich hatte mich automatisch richtig verhalten und den Fahrschein gezeigt, weil ich wissen wollte, ob das U-Bahnticket im Bus auch überhaupt gültig war.

Durch das nette Schwätzchen wurden wir nun wieder bevorzugt behandelt und an der richtigen Stelle ausgesetzt. Da der Anschlussbus erst in 20 min fuhr, liefen wir zu unserem Händler auf dem Heidenkampsweg.

Der SKODA Felicia Combi mit Dieselmotor entsprach nicht so ganz der Beschreibung. Mit dem jungen libanesischen Händler und seinem afrikanischen Helfer verstanden wir uns so gut, dass ich den Wagen trotzdem kaufen wollte.

Jörg wollte sowieso nach Hause und fand die Mängel gar nicht so schlimm. Die Batterie war so tot, ein Basaltstein hätte mehr gefunkt. Das Auto durfte bis BS nicht mehr ausgehen und der Tank war natürlich fast leer und alle Warnleuchten blinkten im Wechsel.

Okay, das froschgrüne Auto hat uns perfekt nach Hause gebracht, war sparsam und nach Einbau einer neuen Batterie sind alle Elektrikschäden spontan behoben.

HAMBURG, I warn you what, wir kommen wieder!

Redakteur

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18. Januar 2012, 21:13

WECHSELKENNZEICHEN

Momentan 517 böse Kommentare zum t-online Bericht über das neu beschlossene „deutsche“ Wechselkennzeichen. Versteh ich gar nicht.

Papa fährt morgens ins Büro, Mutti versorgt die Kids und trägt sie in die Kita. Dann schwingt sie sich aufs Fahrrad und holt von Papis Auto die Kennzeichen. Zuhause an den Zweitwagen gesteckt kann sie die Einkäufe machen und spazieren fahren. Pünktlich zum Büroschluss wird dann zurück getauscht.

Super Resultat: Die Steuereinnahmen sind gesichert. Zwei Autos werden wie bisher bürokratisch zugelassen. Papi ist unter Kontrolle. Und Mutti ist abends fit wie ein Turnschuh.

Nur die Fitnessbuden sind im Arsch!

Wenn jetzt noch die Versicherungen grossherzig einen kleinen Rabatt geben, etwa so wie beim Zweitwagen.

Ich frage mich ernsthaft, wie lange dieses Volk noch diese Politiker wählt.

Aussenseiter. Ich kann wieder mal nicht mitmachen. Erstens haben wir keine Mutti und zweitens wohnen wir am Arbeitsplatz. Drittens haben wir als Autofirma das Rote Kennzeichen, das wirklich zum wechseln ist.

Redakteur

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25. Juni 2011, 03:20

DAFODIL

Vor 3 Jahren habe ich in Köln einen LDV-DAF 400 mit Wohnmobilzulassung gekauft. Die Einrichtung war spartanisch, aber ich habe ja bereits alle Zutaten um ein komplett autarkes Mobil nach meinen Wünschen herzustellen.

Den DAF 400 hatte ich ausgesucht weil er breiter in der Karosserie ist als die Sprinter und Co. So kann man ohne Karosserieverbreiterung bequeme Querbetten einbauen. Trotzdem ist dieser 6 m Kastenwagen beweglich und wendig und mit 97 PS Peugeot Turbodiesel ganz ordentlich motorisiert.

Kurzes 6 Meter Wohnmobil mit Heckantrieb und mit AHK zum Trailer ziehen, Winterisolierung und Waschraum steht im Lastenheft. Dazu noch ausreichend Kofferraum um ersteigerte Ersatzteile aus dem ganzen Land zu holen.

Der Verkäufer, Boris Becker (nicht der), hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass DAFODIL nach einer Standzeit immer schlecht anspringen würde. Dieses Problem verschlimmerte sich von Jahr zu Jahr. Vielleicht hatte DAFODIL auch einfach keine Lust, nach dem Ausbau der alten Einrichtung nur noch Schutt und Material fahren zu dürfen.

Der erste Anlassvorgang dauerte inzwischen immer länger und als nächstes streikte DAFODIL vor meiner Hausbank und sprang erst nach einer halben Stunde orgeln wieder an. Schlaue Köpfe tippten auf eine Luft ziehende Handpumpe am Dieselfilter. Ausgetauscht, ohne Erfolg. Ein Kraftstoffheizer in der Spritleitung - ohne Erfolg. Einspritzpumpe defekt las ich im Net. Riesenreparatur. Ich verlor die Lust an DAFODIL.

Inzwischen kaufte ich einen Renault Master, Hoch und Lang, allerdings mit irischer Zulassung und Lenkrad auf der falschen Seite. So hab ich das irische Finanzsystem gerettet. Ich hatte aber kaum Rechtslenker fahren gelernt, da war der Master schon wieder verkauft.

Gestern hab ich nun endlich mal nachgedacht. Dieselleitung am Vorwärmer abgeklemmt, Kanister mit Diesel am Motor aufgestellt, entlüftet und zack sprang der Motor an. Kein ESP-Defekt.

Am Ende des Tage war auch der Fehler gefunden. Der Schlauchanschluss am Tank war eingerissen und die Schelle fehlte. Zur Reparatur mit 10 cm neuem Schlauchanschluss musste ich nun noch den Tank absenken. Den hatte ich allerdings sinniger Weise vorher mit 50 l Diesel aufgefüllt.

Nach mehreren Stunden Unterboden- und Motorwäsche wird DAFODIL nun trotz einer saftigen Mängelliste eine zweite Chance bekommen.

Jörg-Detlef Zoller

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29. Januar 2011, 01:19

ALFA ROMEO GTV

Von allen ALFA GTV habe ich mir mal zum Üben den preiswertesten ausgesucht und gekauft. Der stand allerdings am Ende von Deutschland im 700 km entfernten Bad Säckingen. Die 6-Stunden-Fahrt mit dem ICE war noch gemütlich. Wobei ich mich noch frage, warum ein ICE aus Berlin nach München über Frankfurt und Mannheim fährt. Egal.

Vater und Sohn Verkäufer, am Telefon kaum mit Badischem Dialekt zu verstehen, entpuppten sich als echte Italiener aus Palermo. Mein ALFA lief auch zuerst in Italien und besitzt sogar eine Gasanlage.
Die beiden reparieren und handeln, wie sollte es anders sein, italienische Autos.

Mein GTV hatte bei der Besichtigung gleich mal Mängel, die mich an einer ordentlichen Rückfahrt zweifeln liessen. Aber ich hatte ja die Zusage: Der läuft.

Er lief dann auch bis in die Stadtmitte. Und weil ich nur einen Weg zum Zoll in die Schweiz erkannte, wollte ich erst mal das Navi installieren. Danach war der gesamte Strom weg.

Ich erinnere mal daran, dass ich als Herzpatient jede Aufregung vermeiden soll.

Nun gut, die Batterie war nicht befestigt und der lockere Pluspol war nach 3 Kurven abgeschüttelt. Nachdem ich die Polklemme mit Pappe verklemmt hatte lief dann wieder alles.

Jetzt war aber auch mein Navi der Meinung ich müsste nun doch noch dringend in die Schweiz fahren. So drehte ich in Bad Säckingen zwei Ehrenrunden und fand dann wenigstens eine ESSO Tanke. Als ich fertig war, fragte ich die Kassiererin nach dem richtigen Weg. Die kannte das Naviproblem bereits. Sie meinte dann, ich sollte doch über Singen und Stuttgart fahren. Nicht über Freiburg und Mannheim, wie ich mit dem ICE gekommen war. Den Weg beschrieb sie dann in feinstem Ostdialekt. Da fährt sie auch immer nach Leipzig. Und zwei Kunden waren auch der Meinung, am Rhein aufwärts Richtung Singen wäre ideal und schneller als im Rheintal flussabwärts.

Woran wir nicht dachten, diese Gegend liegt sehr hoch und so kam ich mit meinen Sommerreifen und defekten Wischern und natürlich leerer Wachanlage in ein herrliches Schneetreiben. So war ich gezwungen den ALFA GTV erst mal mit 80 bis 100 km/h „einzufahren“. Auf den Rastanlagen lag 5 cm frischester Schnee mit dem ich gut mehrfach die versaute Frontscheibe reinigen konnte.

In Ilsfeld, nahe Heilbronn, war ichs leid. Dort gibt es einen Supermarkt direkt an der BAB-Ausfahrt. Neue Wischer mit Länge nach Gefühl, Scheibenreiniger und Scheibenfrostschutz eingekauft. Bei klirrender Kälte auf dem Parkplatz um 21.30 Uhr montiert, Waschanlage aufgefüllt und Scheibe gereinigt. Danach bei McDonalds Wasser aufgefüllt, Hände gewaschen und Kaffee gefasst.

Mit übelsten Befürchtungen für das Wetter in der Rhön gings langsam weiter. Nördlich vom Tunnel Hölzern Richtung Würzburg war die Welt plötzlich viel früher wieder in Ordnung. Kein Schneetreiben mehr, absolut trockene Fahrbahnen und nur die Kälte blieb erhalten. Die „restlichen“ 400 km fuhr ich mit einem Schnitt von 130 km/h um den Motor nicht gleich zu schrotten. Dank der Baustellen war ich dann trotzdem erst um 3 Uhr im Bett.

Jörg-Detlef Zoller

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20. Januar 2011, 13:28

LUFTDRUCK

Vor Kurzem durfte ich JEEP Cherokee fahren. Bei der Abholung kam mir das Auto etwas schwabbelig vor. Nach 5 km störte mich das nicht mehr. Mit Trailer dran gings dann mal 1000 km durchs Land und ich hatte nur noch Probleme bei Starkregen und beim Schlackerschnee in der Rhön. Dann musste ich sicherheitshalber die vorgeschriebenen 80 km/h einhalten.

Trailer und Jeep abgeliefert und die Sache vergessen. Gestern kam ein Anruf vom Eigner. Der hatte sich das „Fährt etwas sehr Unruhig“ zu Herzen genommen und ihm viel ein, dass er bei den Winterreifen im Herbst überhaupt nicht den Luftdruck geprüft hatte.

So war ich mit der grossen Kiste mit 1,2 Atü, Bar oder wie man das heute nennt, auf den Vorderrädern durchs Land geeiert. Mit dem richtigen Luftdruck in den Reifen läuft der Cherokee jetzt natürlich wieder perfekt.

Ich darf übrigens nicht darüber lachen weil mein eigener LANCIA Station ständig wieder in diesem Winter die Vorderräder platt hat. Mein Vorgänger hatte bei der letzten Reifenmontage die Felgen nicht gereinigt. Reparatur lohnt nun nicht mehr, da die Reifen nach dieser Saison sowieso runter müssen. Wie war das mit dem Schuster?

Jörg-Detlef Zoller

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